ÜBER DEN VEREIN
Die Gründung der Kulturloge Marburg e.V. fand am 9. Februar 2010 in den Räumen der Oberhessischen Presse statt. Sie ist ausschließlich gemeinnützig tätig.
Der Jahresbeitrag für unsere Vereins-Mitglieder beginnt bereits ab 12,00 Euro.
Alle Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig und werden jeweils für zwei Jahre durch die Mitglieder-Jahreshauptversammlung gewählt.
Dank der Unterstützung von Sponsoren, unseren Sozialpartnern, den zahlreichen Veranstaltern, die Tickets zur Verfügung stellen, sowie dem Engagement unserer ehrenamtlicher HelferInnen freuen sich jedes Jahr zahlreiche Menschen, insbesondere auch Kinder, über ein besonderes Erlebnis:
Theater, Konzerte, Varieté, Kino, Lesungen, Musical, Puppentheater, Kinder- und Jugendaufführungen, Konzerte für den Nachwuchs, Mittelaltermarkt, Zirkus, Open-Air-Veranstaltungen, Kabarett und …
Die KULTURLOGE Marburg e.V. beteiligt sich an Veranstaltungen, z.B. zum Weltkindertag, dem OP-Kinderfest, an der Vereinsmesse, dem Sozialmarkt, etc.
Ein weiteres Projekt ist, in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Landestheater, das Theater-Paten-Projekt.
Sie möchten mehr erfahren, rufen Sie uns gerne an!
Tel.: 06421 166 05 65
TÜREN AUF FÜR KULTURELLE TEILHABE
Die Kulturloge Marburg stellt ihre Arbeit vor – Austausch mit zahlreichen Partnern und Unterstützenden.
Marburg. Mit einem Tag der offenen Tür hat die Kulturloge Marburg Einblicke in ihre Arbeit gegeben. Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, das Team kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich darüber zu informieren, wie kulturelle Teilhabe für Menschen ermöglicht wird, die sich Theater, Kino, Konzerte oder andere Veranstaltungen sonst kaum oder gar nicht leisten könnten.
Auch die Schirmherrin der Kulturloge, Kirsten Dinnebier, Stadträtin der Universitätsstadt Marburg, informierte sich beim Tag der offenen Tür über die Arbeit des Vereins. Kurz vor der Spielzeiteröffnung des Hessischen Landestheaters Marburg waren zudem Anika Richter sowie Intendantin Carola Unser-Leichtweiß zu Gast. Ihr Besuch unterstrich die enge Verbindung zwischen der Kulturloge und den Kulturinstitutionen der Stadt.
Weitere Gäste waren Vertreterinnen und Vertreter des Marburger KFZ, des Doiz e.V., frühere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Ehrenpräsidentin Hilde Rektorschek. Auch die Ehrenmitglieder Jutta Kahnwald und Brigitte Preisler sowie Mitglieder des Kinoteams besuchten den Tag der offenen Tür.
Mit von der Partie war auch das Vorstandsteam der Kulturloge: die Vorsitzende Alexandra Klusmann, die stellvertretende Vorsitzende Sabine Welter sowie Nina Lange und Manfred Günther. Gemeinsam mit den weiteren Engagierten standen sie für Fragen bereit und berichteten über die Arbeit des Vereins.
Vermittlung schafft Begegnung
Seit 16 Jahren setzt sich die Kulturloge Marburg dafür ein, Menschen die Teilhabe am kulturellen Leben zu ermöglichen. Ihr Konzept folgt einer einfachen, aber wirkungsvollen Idee: Nicht genutzte, gespendete oder durch Spenden erworbene Eintrittskarten werden an Menschen vermittelt, die kulturelle Angebote andernfalls kaum wahrnehmen könnten.
Das Spektrum reicht von Kino und Theater über Konzerte bis zu weiteren Kulturveranstaltungen. Die Karten unterscheiden sich dabei nicht von regulär erworbenen Eintrittskarten. So können Gäste Kulturangebote selbstverständlich nutzen, ohne dass sichtbar wird, dass die Karte vermittelt wurde. Das hilft, Hemmschwellen abzubauen, und schafft Raum für gemeinschaftliche Erlebnisse.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Kindern und Familien in Armutslagen. Um sie zu erreichen, arbeitet die Kulturloge mit sozialen Einrichtungen, Stadtteilinitiativen, Vereinen und Trägern zusammen. Interessierte können sich über diese Kooperationspartner für die Kulturloge anmelden. Werden passende Karten angeboten, nimmt das Team Kontakt auf.
Starkes Netzwerk
Die Kulturloge Marburg arbeitet aktuell mit 43 Sozialpartnerinnen und Sozialpartnern sowie 52 Kulturpartnerinnen und Kulturpartnern zusammen. Beim Tag der offenen Tür wurden bestehende Kontakte gepflegt, neue Begegnungen ermöglicht und mit mehreren Partnern weitere Vereinbarungen zur Kartenvermittlung besprochen.
Nach den Einschränkungen der Corona-Jahre geht die Vermittlung wieder schrittweise voran. Inzwischen können jährlich wieder Hunderte Karten mehr an Gäste vermittelt werden. Das ist nur möglich, weil Kulturveranstalter, soziale Einrichtungen, Ehrenamtliche, Fördernde und Unterstützende gemeinsam an einem Ziel arbeiten: Kultur soll allen Menschen offenstehen.
Engagement im Büro
Das Büroteam mit Franziska Breidenbach und Birgit Gruß stellte sich ebenfalls vor. In Kooperation mit der Freiwilligenagentur und dem Projekt „Freiwillige aller Generationen“ engagieren sich zudem Luna Haspel und Sebastian Bojarski für die Arbeit der Kulturloge.
Durch das neue Büroteam ist am Plan 3 wieder ein persönlicher Besuch möglich. Damit gibt es für Gäste, Sozialpartner und Kulturpartner einen festen Ort für Beratung, Fragen und Austausch.
Die Kulturloge Marburg dankt allen Besucherinnen und Besuchern für ihr Interesse, die Gespräche und das Kennenlernen. Sie freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit ihren Sozial- und Kulturpartnern – und auf viele weitere kulturelle Erlebnisse, die ohne diese Unterstützung nicht möglich wären.